Events | Welttag der Poesie 2026
Dienstag, 24. März 2026, 19:00 | silent green
Welttag der Poesie 2026 – Ein Fest für die Lyrik
Das Haus für Poesie feiert gemeinsam mit seinen Partnerinstitutionen den UNESCO-Welttag der Poesie mit Lesungen von sechs internationalen Dichter:innen.
Julia Cimafejeva (geboren 1982 in Rajon Brahin, Belarus) war im letzten Jahr Stipendiatin des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Während ihres Stipendiums erschienen gleich zwei Bände in deutscher Übersetzung, „Ich zerschneide die Geschichte“ (edition frölich) und „Blutkreislauf“ (edition.fotoTAPETA).
Petr Hruška (geboren 1964 in Ostrava, Tschechien) ist einer der bekanntesten Dichter Tschechiens, in deutscher Übersetzung von Martina Lisa wird in diesem Jahr der bereits dritte Auswahlband seiner Gedichte unter dem Titel „Und ich sah mein Gesicht“ (Voland & Quist) veröffentlicht.
Jeannette Hunziker (geboren 1985 in Bern, Schweiz) ist Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude. Sie schreibt Lyrik und Prosa und war 2008 Finalistin beim Open Mike. Ihr Prosadebüt „Für immer alles“ erschien 2024 (Lenos Verlag).
Nikola Huppertz (geboren 1976 in Mönchengladbach) ist derzeit Stipendiatin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia Bamberg. Nach zahlreichen Veröffentlichungen für Kinder und Jugendliche erschien im letzten Jahr ihr erster Lyrikband, „in bester unordnung“ (Wehrhahn Verlag 2025).
Matthias Nawrat (geboren 1979 in Opole, Polen) war 2024 Stipendiat der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf. Er veröffentlichte fünf Romane, diesen März folgt sein sechster Roman „Das glückliche Schicksal“ (Rowohlt Verlag 2026), 2022 erschien sein erster Gedichtband „Gebete für meine Vorfahren“ (parasitenpresse).
Tania Skarynkina (geboren 1969 in Smarhon, Belarus) schreibt Prosa auf Belarusisch und Lyrik auf Russisch, zuletzt erschienen der Essayband „Rajcentr“ (Pflaŭmbaŭm 2021, „Kreisstadtparadies“) und der Gedichtband „Yesmomochka“ (Pflaŭmbaŭm 2022, „YesMom“).
Der UNESCO-Welttag der Poesie würdigt den Stellenwert der Poesie, die Vielfalt des Kulturguts Sprache und die Bedeutung mündlicher Traditionen. Seit seiner Initiierung im Jahr 2000 organisiert das Haus für Poesie gemeinsam mit seinen Partnerinstitutionen die zentrale Veranstaltung in Deutschland.
Lesungen in Originalsprache mit deutschen Übersetzungen zum Mitlesen.
Unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Haus für Poesie und der Deutschen UNESCO-Kommission, der Akademie Schloss Solitude, des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf, des Czech Literary Centre und des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia Bamberg
Link zur Veranstaltung: Haus für Poesie
Eintritt frei (um Anmeldung wird gebeten)
silent green – Gerichtstraße 35, 13347 Berlin
