Veranstaltungsarchiv

Sonntag,
Nezaket Ekici: Die Nähe der Ferne / Performance
Abfahrt auf dem Schlossvorplatz um 14:00 Uhr
Nezaket Ekici/Schloss Wiepersdorf Fashion Collection, © N. Ekici

Nezaket Ekici: Die Nähe der Ferne / Performance

Nezaket Ekici wird am Sonntag, dem 22. August 2021, um 14.00 Uhr Schloss Wiepersdorf verlassen und mit einer Kutsche nach Berlin reisen. Die Fahrt dauert drei Tage und endet am Dienstag, dem 24. August 2021. Diese Reise zitiert die Fahrten, die Bettine und Achim von Arnim vor etwa zweihundert Jahren unternahmen, um zueinander zu kommen.


Sonntag,
Tag des Offenen Ateliers
Tankhalle, Atelierhaus und Schlosspark
Gruppe BETTINE, Atelierhaus, Schloss Wiepersdorf 2020, Detail

Tag des Offenen Ateliers

Aus Anlass des Tages des Offenen Ateliers präsentieren Wiepersdorfer Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Arbeiten. Es werden zu hören und zu sehen sein: die Multimediakomposition "Tuono del Cuculo" von Sergey Khismatov, Anna Korsun und Ekaterina Polyakova, die Ausstellungen "Wildblumen in Wiepersdorf" und "Schuhe" von Petra E. Thoss sowie die Klanginstallation "Requiem for a Flower" von Natalia Pschenitschnikova.


Freitag,
Der Wagen – Kinovorführung
Schlossvorplatz

Der Wagen – Kinovorführung

Im Sommer 2019 unternahm das Theaterensemble der buehnendautenheims eine ungewöhnliche Deutschlandtournee: Es reiste mit einer 100-jährigen Heuwagenbühne quer durchs Land – von Rheinhessen nach Berlin und präsentierte Calderóns Stück DAS GROSSE WELTTHEATER. Jeden Abend spielte die Truppe in einer anderen Ortschaft, unter anderem in Wiepersdorf, und zog jeden Tag bis zu 40 Kilometer weiter.

Eintritt frei

Im Kinoshop (geöffnet ab 20.30 Uhr) gibt es Popcorn und Kaltgetränke.

 


Sonntag,
Lloyd Corporation: London/Athens (Ausstellung)
Schlossvorplatz

Lloyd Corporation: London/Athens (Ausstellung)

London/Athens ist eine fotografische Serie, die informelle Mitteilungen und Anzeigen im öffentlichen Raum beider Städte seit März 2020 dokumentiert. Die Fotografien entstanden auf Erkundungsstreifzügen der Künstler durch die Straßen ihrer jeweiligen Stadt während der Zeit des Corona-bedingten Lockdowns. Die Bilder zeigen eine Vielzahl persönlicher und politischer Reaktionen auf die neue Situation, mit der sie sich in den beiden Städten, in denen sie leben, auseinandergesetzt haben.

Ali Eisa und Sebastian Lloyd Rees waren Stipendiaten des Projektes „Art in a Conflicted World“ der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf, das im Jahr 2020 vom Auswärtigen Amt gefördert wurde.

 


Sonntag,
Natalia Pschenitschnikova „Requiem for a flower“ und „Baumgebet“
Schlosspark Wiepersdorf (Bauernstube bei schlechtem Wetter)

Natalia Pschenitschnikova „Requiem for a flower“ und „Baumgebet“

„Requiem for a flower“, entwickelt während des Aufenthalts auf Schloss Wiepersdorf, ist eine musikalische Performance mit Objekten, in der performative Prozesse starke Einflüsse auf die Klangebene ausüben. Das Stück ist vor dem Hintergrund der „Roten Liste“ gefährdeter Pflanzen in Russland (List of the vascular plants in the Red Data Book of Russia) und des Gedichts „Blumen“ von Bettina von Arnim entstanden. Die Performance lässt sich als Mobile Installation beschreiben, bei der die Performerin gleichzeitig eine Blume und ihre Betrachterin wird. Auch „Baumgebet“ ist ein Stück, das in Wiepersdorf konzipiert und entwickelt wurde. Es arbeitet mit Objekten, Stimme und live electronics.


Mittwoch,
Die Macht der Machtlosen
Online | Aufzeichnung
© Valentyn Kuzan, Kasia Syramalot, Molly Tallant
© Valentyn Kuzan, Kasia Syramalot, Molly Tallant

Die Macht der Machtlosen

Veranstaltung in englischer Sprache

Eine Kooperation der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf und des LCB

Die neue Gesellschaft, die sich im Protestsommer 2020 in Belarus bildete, ist heute einer Politik der Rache ausgesetzt. Der Diktator in Minsk lässt einsperren, foltern und töten. Die russische Alissa Ganijewa spricht mit ihren befreundeten Schriftstellerkollegen Viktor Martinowitsch aus (Belarus) und Ostap Slyvynskyj (Ukraine) darüber, was diese Situation für sie alle drei bedeutet: Wie steht es um die individuelle Freiheit und Verantwortung, wenn ein Regime auf Angst und Einschüchterung setzt? Wie umgehen mit der Gefahr für das eigene Leben? Ändert sich die Haltung zum Schreiben?


Sonntag,
Die erste Zoophony
Schloss Wiepersdorf

Die erste Zoophony

Eine Raumkomposition von Sergey Khismatov, Stipendiat 2021


Mittwoch,
the artists are present
Livestream aus dem Goethe-Institut Berlin

the artists are present

Ein Symposium des ADIR – Arbeitskreis Deutscher Internationaler Künstlerresidenzprogramme.

Kultur- und Wissensaustausch lebt von Vielstimmigkeit und Diversität. Wie kann diese langfristig garantiert werden? Die Präsenz von KünstlerInnen vor Ort ist für Wechselwirkungen in Kultur und Gesellschaft unabdingbar. Wie kann die Mobilität von Kunstschaffenden – auch in Krisenzeiten – gewahrt werden? Welche Orte braucht es in Zeiten des Umbruchs für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, und wie können Residenzprogramme ihren Beitrag dazu leisten? Der Arbeitskreis Deutscher Internationaler Residenzprogramme (ADIR) lädt am 23. Juni 2021 mit einem digitalen Symposion dazu ein, über die Zukunft des internationalen künstlerischen Austausches nach bzw. im Kontext der Pandemie zu diskutieren.


Weltklang – Nacht der Poesie

Weltklang – Nacht der Poesie ist die vielstimmige Eröffnung des poesiefestival berlin – dieses Jahr im Videoformat online. DichterInnen aus allen Teilen der Welt lesen, singen und performen in ihren sieben Muttersprachen. Sie zeigen den Reichtum der Gegenwartslyrik, ihre inhaltliche Vielfalt, die Bandbreite ihrer Ansätze und Stile. Die deutschen Übersetzungen werden eingeblendet, viele Gedichte wurden für Weltklang erstmalig übertragen.


Mittwoch,
Der Maler Achim von Arnim-Bärwalde
Livestream

Der Maler Achim von Arnim-Bärwalde

Petra Heymach, Kuratorin und Enkelin der Künstlerin Bettina Encke von Arnim, und Wolfgang Bunzel, Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Leiter der Brentano-Abteilung im Freien Deutschen Hochstift sprechen über den ungewöhnlichen Lebensweg des Malers Achim von Arnim-Bärwalde.