Veranstaltungsarchiv

Samstag,
Marion Brasch im Gespräch mit Charlotte Misselwitz & Filmvorführung "Lieber Thomas"
Schloss Wiepersdorf & Tankhalle
Marion Brasch © Holmsohn, Charlotte Misselwitz © privat

Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin

Gespräch mit Marion Brasch & Charlotte Misselwitz
Im Anschluss: Filmvorführung „Lieber Thomas“

Mit der Schriftstellerin Marion Brasch, Schwester von Thomas Brasch, die über ihre „fabelhafte Familie“ einen Roman schrieb, spricht Charlotte Misselwitz über Thomas Braschs ambivalentes Verhältnis zur DDR, seine Rebellion gegen die DDR-Verbundenheit seiner jüdischen Eltern und über Hoffnungen und Enttäuschungen der ostdeutschen Jüdinnen und Juden gegenüber dem Projekt DDR.

Im Anschluss an das Gespräch zeigen wir in der Tankhalle von Schloss Wiepersdorf Andreas Kleinerts Film „Lieber Thomas“ (Deutschland 2021, 157 min, mit Albrecht Schuch, Jella Haase, Jörg Schüttauf).


Sonntag,
Bilderbuchlesung von Andrea Hensgen: Ein Käfig ging einen Vogel suchen
Schlosspark Wiepersdorf

Andrea Hensgen: Ein Käfig ging einen Vogel suchen

Bilderbuchlesung für Kinder ab 3 Jahren und Erwachsen

Ein junger, leerer Käfig, der noch nicht viel weiß von der Welt, wünscht sich, ein Vogel würde in ihm wohnen. Da kommt von weither, wo es keine Käfige gibt, ein neugieriger Vogel angeflogen, geradewegs hinein in den Käfig. Die alte Katze im Hof freut sich schon auf den leichten Fang, ohne zu ahnen, was einem beherzten Käfig und einem kräftigen Vogel gemeinsam gelingen kann. Frei nach Franz Kafka erzählt Andrea Hensgen in „Ein Käfig ging einen Vogel suchen“ (Knesebeck 2022) eine zeitlose Geschichte über Freundschaft und Freiheit. Mit Illustrationen von Mehrdad Zaeri.


Donnerstag,
BETHY TRIO
Spreehalle, Reinbeckstr. 16, 12459 Berlin
BETHY TRIO © Tilman Hecker, 2021

BETHY TRIO

BETHY TRIO wurde während eines Aufenthalts auf Schloss Wiepersdorf entwickelt und bringt unter anderem Textfragmente von Kathy Acker, Bettina von Arnim, Dodie Bellamy und Sarah Schulman zusammen. In einer Inszenierung, die auf die Möglichkeit einer Trans-Historizität abzielt, befassen sich die Worte mit Wissenschaft und Poesie, der Individualität der Geschlechter und den Ausdrucksformen der Überwindung christlicher Liebesideale, wobei sie sich zwischen den historischen Epochen bewegen. Mit Tilman Hecker (Regie), Anna Papathanasiou, Ivan Cheng, FRZNTE (Performance), Scott Bolman (Licht), Lars Paschke (Kostüm) und Thorsten Hoppe (Ton).


Sonntag,
Internationaler Museumstag
Museum in Schloss Wiepersdorf

Internationaler Museumstag

Am Internationalen Museumstag laden Museen dazu ein, ihre Häuser und Sammlungen analog und digital zu entdecken.

Aus diesem Anlass kann das neu konzipierte Museum in Schloss Wiepersdorf an diesem Tag vor der offiziellen Eröffnung, die für den Sommer geplant ist, besichtigt werden.

 


Sonntag,
Offene Ateliers 2022
Atelierhaus Schloss Wiepersdorf

Offene Ateliers

Am ersten Maiwochenende öffnen jährlich über 500 Brandenburger Ateliers ihre Türen und geben Einblick in aktuelle Arbeiten von rund 750 KünstlerInnen.

Im Atelierhaus der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf stellen die Schloss-Wiepersdorf-Alumni Sven Gatter, Andrea Pichl und Heidi Sill sowie die diesjährigen Stipendiaten David Polzin und Badri Gubianuri ihre Arbeiten vor.


Samstag,
Aufzeichnung des Welttags der Poesie 2022
Online, Aufzeichnung vom 21. März 2022
Endre Kukorelly beim Welttag der Poesie © gezett

Aufzeichnung des Welttags der Poesie 2022

Online

Der UNESCO-Welttag der Poesie würdigt den Stellenwert der Poesie, die Vielfalt des Kulturguts Sprache und die Bedeutung mündlicher Traditionen. Seit er vor 22 Jahren zum ersten Mal initiiert wurde, organisiert das Haus für Poesie gemeinsam mit seinen PartnerInnen die zentrale Veranstaltung in Deutschland.

AutorInnen aus verschiedenen Teilen der Welt lesen ihre Texte im Original – dazu erklingen die deutschen Übersetzungen. In diesem Jahr mit dabei ist der ungarische Dichter und Schloss-Wiepersdorf-Alumnus Endre Kukorelly.


Samstag,
Wasser.Zeichen – Lesung von GEDOK-Literatinnen
Schlosspark Wiepersdorf
Ruhr ©Thomas Aigner

Wasser.Zeichen – Lesung von GEDOK-Literatinnen

Lesung und Picknick

Elf Autorinnen des Verbandes der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden GEDOK e.V. aus dem gesamten Bundesgebiet kommen im April zu einem Gruppenstipendium in Schloss Wiepersdorf zusammen, um das Thema Wasser aus unterschiedlichen Perspektiven zu ergründen.

Unter dem Titel Wasser.Zeichen arbeiten sie gemeinsam an einer Anthologie. Im Garten von Schloss Wiepersdorf werden die Texte in Auszügen im Rahmen eines Picknicks vorgestellt.


Montag,
Welttag der Poesie 2022
Maschinenhaus, Kulturbrauerei, Berlin
Endre Kukorelly © Marton Szilvia

Welttag der Poesie

Lesung

Der UNESCO-Welttag der Poesie würdigt den Stellenwert der Poesie, die Vielfalt des Kulturguts Sprache und die Bedeutung mündlicher Traditionen. Seit er vor 22 Jahren zum ersten Mal initiiert wurde, organisiert das Haus für Poesie gemeinsam mit seinen PartnerInnen die zentrale Veranstaltung in Deutschland.

AutorInnen aus verschiedenen Teilen der Welt lesen ihre Texte im Original – dazu erklingen die deutschen Übersetzungen. In diesem Jahr mit dabei ist der ungarische Dichter und Schloss-Wiepersdorf-Alumnus Endre Kukorelly.


Dienstag,
„… es steht alles sehr zweifelhaft auf dem Lande …“ (Achim von Arnim) – Geht es auch anders?
Museum im Mönchenkloster Jüterbog, Konzertsaal
200-jährige Kastanie in Wiepersdorf, Aquarell von Iris Berndt, 2021

"„… es steht alles sehr zweifelhaft auf dem Lande …“ (Achim von Arnim) – Geht es auch anders?

Öffentliche Podiumsdiskussion

Die Probleme der Landwirtschaft im Niederen Fläming sind von existentiellem Ausmaß. Gemeinsam ist allen Gesprächspartnern, dass sie Leben und Arbeit am Niederen Fläming in Einklang bringen wollen: Landschaft als Heimat von Menschen und zugleich als Wirtschaftsraum. Doch natürlich gibt unterschiedliche Interessen – und auch Klagen über Fremdbestimmtheit, über Verluste, über „Nicht mehr können“ und „So nicht weiter“. Wie kann sich etwas ändern? Und können wir dazu beitragen?


Mittwoch,
BETHY TRIO
Online
BETHY TRIO © Tilman Hecker, 2021

BETHY TRIO

BETHY TRIO, Regie Tilman Hecker, bringt unter anderem Textfragmente von Kathy Acker, Bettina von Arnim, Dodie Bellamy und Sarah Schulman zusammen. In einer Inszenierung, die auf die Möglichkeit einer Trans-Historizität abzielt, befassen sich die Worte mit Wissenschaft und Poesie, der Individualität der Geschlechter und den Ausdrucksformen der Überwindung christlicher Liebesideale, wobei sie sich zwischen den historischen Epochen bewegen. Mit Anna Papathanasiou, Ivan Cheng, FRZNTE (Performance), Scott Bolman (Licht), Lars Paschke (Kostüm) und Thorsten Hoppe (Ton).