Kurzbiografie
Susanne Schädlich
Literatur
Juni, Juli, August 2026
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Susanne Schädlich wurde in Jena geboren und verließ mit der Familie 1977 die DDR (Eltern: Hans Joachim Schädlich, Schriftsteller & Krista Maria Schädlich, Lektorin). 1987 ging sie nach Los Angeles, wo sie als Stipendiatin der University of Southern California Neuere Deutsche Philologie studierte, DaF unterrichtete und am Max Kade Institute for American-German-Swiss-Studies arbeitete. Seit 1999 lebt sie wieder in Berlin.
2009 veröffentlichte sie den SPIEGEL-Bestseller Immer wieder Dezember – Der Westen, die Stasi, der Onkel und ich. Es folgten mehrere Writer in Residence Aufenthalte in den USA, u.a. in Oberlin, Ohio und Stipendien wie das Literaturstipendium des Berliner Senats (2012), das Stipendium der Konrad-Adenauer Stiftung (2018), das Alfred Döblin Stipendium (2022) und das Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung (2025). Für ihren Roman Westwärts soweit es nur geht erhielt sie den Seume Literatur-Preis (2015) Weitere Publikationen sind der Roman Herr Hübner und die sibirische Nachtigall (2014) und Briefe ohne Unterschrift – wie eine Radiosendung die DDR herausforderte (2017). Das Buch gab den Anstoß zu einer Wanderausstellung. Zusammen mit ihrer Schwester Anna Schädlich gab sie heraus: Ein Spaziergang war es nicht. Kindheiten zwischen Ost und West (2012).
Im Juni 2025 erschien ihr neuer Roman Kabarett der Namenlosen im Arco-Verlag.
