Kurzbiografie

Pierre Fourré © Ferrante Ferranti
Pierre Fourré © Ferrante Ferranti

Pierre Fourré

Komposition

März, April, Mai 2026

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Pierre Fourré beschäftigte sich mit klassischer, Jazz- und afro-kubanischer Percussion und begann dann sein Studium am Pariser Konservatorium (CNSMDP), wo er den Bachelor- und Master-Abschluss in Musikkomposition mit Auszeichnung absolvierte. Zudem studierte er Analyse, Orchestrierung, Musikgeschichte, mittelalterlichen Kontrapunkt und Dirigieren. Er strebt eine Musik an der Grenze zwischen verschiedenen Welten an, die von seinen Erfahrungen mit Jazz, Hip-Hop und Fusion sowie von seinen Begegnungen mit indischer, balinesischer und afrikanischer Musik geprägt ist.

Seine Musik wurde vom Ensemble interContemporain, dem Ensemble Aleph, dem OLC, Musiker:innen des CNSMDP, des KCB und der HEM in Genf und Lausanne aufgeführt und von Léo Margue, Clara Baget, Kyrian Freidenberg und Jean-Philippe Wurtz dirigiert.

Als künstlerischer Leiter und Berater arbeitete er mit der Dirigentin Clara Baget, dem Pianisten und Komponisten Charles Heisser, der Pianistin Marina Saiki und dem Kontrabassisten und Improvisator Jules Bauer de Milleret zusammen.

Sein Werk wurde von Tristan Murail und Yvan Fedele beim 5. Internationalen Kompositionswettbewerb in Kasachstan einstimmig mit dem ersten Preis ausgezeichnet, er erhielt den Sonderpreis beim 3. Internationalen Kompositionswettbewerb in Ise-Shima, den Coup de Coeur der Académie Charles Cros, den SACEM- und den SACD-Preis.

Pierre Fourré ist beeinflusst von französischer Poetik und italienischer Strenge. Er sucht nach allem, was die Stille zu sagen hat, in der Poetik des Körpers und im gesanglichen Ausdruck.

pierrefourre.com