Kurzbiografie

© Manami Nagahari
© Manami Nagahari

Manami Nagahari

Komposition

Juni, Juli, August 2024

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Geboren und aufgewachsen in Niigata, Japan, entwickelte Manami Nagahari ihr musikalisches Interesse schon früh, als sie in Schulbands Trompete und später Posaune spielte. Nach ihrem Universitätsstudium in ihrer Heimatstadt zog Manami Nagahari im Alter von 23 Jahren für ihren Bürojob nach Tokio. Dort lernte sie Kumiko Hara (1954-2005) kennen, bei der sie Gesangs- und Musiktheorieunterricht nahm. Das erweiterten den Umfang ihrer musikalischen Aktivitäten. Zu dieser Zeit begann sie auch, sich mit Musik auf ihrem Computer zu beschäftigen und zu experimentieren, und schrieb ihre ersten Songs. Einige ihrer frühen Werke, die sie zusammen mit Kenji Yamazaki geschrieben hat, sind auf Games-Industrien wie Playstations zu sehen.


Im Jahr 2006 zog sie nach Berlin. Seit dem Atomunfall in Fukushima im Jahr 2011 richtete sich ihr künstlerischer Fokus nicht nur auf die reine Kunst, sondern auch auf politische Themen und Ideen von gesellschaftlicher Relevanz. Hier wurde ihr Zugang zur Musik konzeptioneller. Ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und die Teilnahme an verschiedenen Medienkunst- und Hörspielfestivals zeigen ihr Engagement auf dem weiten Feld der experimentellen Musik. Zurzeit arbeitet sie mit klassischen Musikern in ihrer eigenen Notation und an einem Rechercheprojekt, das sie andere Bereiche des Klangs erforscht.

www.manami-n.com