Kurzbiografie

© Iris Berndt
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Iris Berndt

Wissenschaft / Deutsch-deutsche Fragen

September, Oktober, November 2021

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Dr. Iris Berndt lebt als Kunsthistorikerin, Historikerin und Autorin in Potsdam. Sie studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Lateinische Philologie des Mittelalters an der Humboldt-Universität Berlin und der Freien Universität Berlin, promovierte 2002 über Druckgraphik, volontierte bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, war als Referentin beim Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. tätig und von 2014 bis 2017 Direktorin des Käthe-Kollwitz-Museums in Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Brandenburgische Regional- und Landesgeschichte, Carl Blechen und die Malerei der Romantik sowie Malerei und Graphik des 18. und 19. Jahrhunderts. Seit 2009 ist sie Mitglied der Brandenburgischen Historischen Kommission.

Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf Erkundungen im Süden des Landes Brandenburg, 2015 erhielt sie den Heimatkundepreis des Landkreises Elbe-Elster. 2019 erschien von ihr Brandenburgs schöner Süden. Wanderungen durch den Landkreis Elbe-Elster.

Das Vorhaben in Wiepersdorf nimmt seinen Ausgangspunkt in Achim von Arnims Engagement für die Landwirtschaft, seinen Erfolgen und Niederlagen. Thema ist das heutige Leben im Dorf Wiepersdorf und die Frage, ob und wie die Menschen hier von ihrer Arbeit leben können, welche Wertschätzung Landschaft und Landwirtschaft im heutigen Wiepersdorf finden. Wanderungen und Gespräche bilden den Schwerpunkt des Wiepersdorf-Aufenthaltes, der durch Lektüre, Durchsicht von Archivalien und historische Literatur begleitet wird. Aquarelle und Fotos entstehen während des Prozesses, außerdem ein komprimierter Prosa-Text. Sie bilden in Wiepersdorf Ausgangspunkt für Gespräche ebenso wie für eine Sonderausstellung im Städtischen Museum Jüterbog.