Kurzbiografie

© Deborah Fallis
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Deborah Fallis

Wissenschaft / Deutsch-deutsche Fragen

April, Mai, Juni 2026

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Deborah Fallis studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Judaistik an der Freien Universität Berlin sowie Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Leibniz Universität Hannover.

Seit 2023 forscht sie als Doktorandin im DFG-geförderten Forschungsprojekt Empathie und Störung. Praxen, Poetiken und Traditionen der literarischen Verhandlung von rechter Gewalt in der Demokratie. In Ihrer Dissertation untersucht sie postmigrantisch perspektivierte literarische Texte über rechte Gewalt. Ziel ihrer Arbeit ist es, eine Tradition postmigrantischen Schreibens sichtbar zu machen, das Wissen über rechte Gewalt festhält, produziert und vermittelt.

Im Rahmen dieser Dissertation untersucht sie auch elementare Fragen nach Deutsch-Sein, Zugehörigkeit, Gemeinschaft, Gerechtigkeit und Demokratie. Während ihres Aufenthalts in Wiepersdorf wird sie sich vertieft und abschließend mit der ästhetischen Vermittlung dieser Fragen beschäftigen. Weitere Forschungsinteressen: Literatur und Religion, Intertextualität, Exillyrik und postkoloniale Literatur.

Deborah Fallis ist Mitglied der Jury für die Hannoversche Poetikdozentur NEUE DEUTSCHE LITERATUR.