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Attila Bartis

Literatur

März, April, Mai 2024

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Attila Bartis, geboren 1968 in Marosvásárhely, im rumänischen Siebenbürgen, ist ein ungarischer Schriftsteller und Fotograf. Seit 1984 lebt und arbeitet er überwiegend in Budapest, seit 2014 zeitweise in Yogyakarta, Java, Indonesia.

Seine Bücher wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt. In deutscher Übersetzung erschienen bislang die Romane »Der Spaziergang« (1999) und »Die Ruhe« (2005), beide bei Suhrkamp. Der Roman "Ruhe" wurde 2008 von Róbert Alföldi verfilmt.
Atilla Bartis fotografischen Werke sind in Fotoausstellungen in Ungarn, Rumänien und Polen vertreten. Seine Theaterstücke wurden in Theatern in Ungarn, Rumänien und Österreich aufgeführt. 2016 inszenierte er das Theaterstück "Regie" 2016 am Nationaltheater Marosvásárhely.

Für sein fotografisches und literarisches Werk erhielt Bartis mehrere Stipendien und Literaturpreise, darunter den Tibor-Déry-Preis (1997) und den Sándor-Márai-Preis (2002), 2006 war der Autor Gast des lcb, 2007 des Berliner Künstler*innenprogramms des DAAD.

Literarische Werke:

  • Romane: "Der Spaziergang" (1995), "Ruhe" (2001), "Das Ende" (2015)
  • Kurzgeschichten: "Der bläuliche Dunst" (1998), "Die Lazarus-Apokryphen" (2005)
  • Gespräche: "Über das, was wir können" (2010, mit István Kemény)
  • Tagebuchfragmente über Fotografie: "Die Spur der verlorenen Zeit" (2019)


Fotoalben:

  • "Die Stille als" (2010)
  • "Beschreibung der Welt, Detail" (2016)
  • "Auf den Inseln" (2018)
  • "Liebe Unbekannte" (2021)


Theaterstücke:

  • "Meine Mutter, Cleopatra" (2003)
  • "Zerfall" (2005)
  • "Regie" (2013)

https://www.suhrkamp.de/person/attila-bartis-p-214