Person auf Papier – Gruppenstipendium in Wiepersdorf

Identifizieren, Unsichtbarmachen und Anonymisieren als literarische Praxis

Die Teilnehmenden des Gruppenstipendiums "Person auf Papier" stehen auf der Terrasse von Schloss Wiepersdorf
Teilnehmende des Gruppenstipendiums "Person auf Papier" © privat

Vom 20. bis 22 Mai trafen sich zehn Wissenschaftler:innen aus den Bereichen Neugräzistik, Rechtsphilosophie, Germanistik, Komparatistik, Kulturwissenschaft und Visuelle Kulturen zu einem Arbeitsaufenthalt in Wiepersdorf. Ausgehend von bürokratischen Prozeduren und misslingenden Identifizierungsleistungen durch Menschen und Apparaturen wurden literarhistorische und erkenntnistheoretische Tiefenbohrungen unternommen, um damit die poetische Tradition einer anderen, instabileren Geschichte der Erkennung und ihrer Strukturelemente herauszuarbeiten.

Die Teilnehmer:innen des Gruppenstipendiums in Wiepersdorf waren: Prof. Ino Augsberg (Universität Kiel), Prof. Doerte Bischoff (Universität Hamburg), Dr. Lutz Graner (Universität Bielefeld), Dr. Hans-Joachim Hahn (RWTH Aachen), Prof. Mona Körte (Universität Bielefeld), Prof. Britta Lange (HU Berlin, Weißensee Kunsthochschule Berlin), Mathieu Mezler (Universität Bielefeld), Prof. Maria Oikonomou (Aristoteles Universität Thessaloniki), Ronja Rieger (Universität Bielefeld), Dr. Sebastian Schönbeck (Universität Bielefeld) und Dr. Philipp Sperner (Universität Wien).

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