Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde zu Gast in Wiepersdorf

Im Vordergrund ist sieht man ein Publikum von hinten, das einem Vortrag des ISGV lauscht. Im Hintergrund ist eine Leinwand mit den Folien der Präsentation zu sehen.
© KSW

Vom 3. bis 8. Juni 2026 widmeten sich neun junge Wissenschaftler:innen des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) aus Dresden ihren jeweiligen Schreibprojekten und dem interdisziplinären Austausch. Das ISGV ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut des Freistaats Sachsen. Es vereint die Disziplinen Landesgeschichte und Volkskunde/Kulturanthropologie und erforscht die Geschichte und Alltagskultur Sachsens in ihrer historischen Bedingtheit vom Mittelalter bis zur Gegenwart, überregional vergleichend und in transnationaler Perspektive. Das Gruppenstipendium der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf bot dem ISGV-Kollegium die einzigartige Möglichkeit, in der Idylle von Wiepersdorf fokussiert vor allem an Dissertationen und Habilitationen zu sächsischen bzw. ostdeutschen Themen zu arbeiten.

Am Freitag, dem 5. Juni, präsentierten die Dresdner:innen den Mitarbeitenden, den anderen Stipendiat:innen der Kulturstiftung und der Öffentlichkeit in einem facettenreichen Vortrag die Themen des Instituts. Kurzweilige Redebeiträge gaben Einblicke in die Forschungsprojekte des Instituts, die sich von Ortsgründungen im Mittelalter über das Leben am kurfürstlich-sächsischen Hof in der Frühen Neuzeit bis zum immateriellen Kulturerbe und Lausitzer Braunkohleausstieg in der Gegenwart erstrecken. Zudem informierte der Vortrag über die Serviceangebote und Online-Datenbanken des Instituts.

Die Stipendiat:innen waren Leonora Braun, Eric Iwanski, Marsina Noll, Claudia Pawlowitsch, Antje Reppe, Christoph Sauer, Dörthe Schimke, Katharina Schuchardt und Christian Schuster.

© ISGV

 

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