Events | Offene Ateliers und mehr

Sonntag, 23. August 2026, 15:00  |  Schloss Wiepersdorf

Eine Besucherin betrachtet ein Gemälde von Taslima Ahmed
Atelier von Taslima Ahmed © Dirk Bleicker

Am 23. August werden ab 15.00 Uhr die Türen geöffnet und das Publikum erhält Einblicke in die Arbeiten der aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten in Schloss Wiepersdorf.

Die Schriftstellerin Susanne Schädlich wird ihren Text „Teufelskreis“ aus dem Kurzgeschichtenband „Der Westen: eine ostdeutsche Empfindung“ (2026) vorstellen. Im Gespräch mit dessen Herausgeberin, Cornelia Geißler, erörtern beide deutsch-deutsche Empfindungen, Erinnerungen, Beobachtungen sowie die Frage, ob die Attribute „Ost“ und „West“ nicht Chiffren eines überholten Kulturkampfes sind.

Die britisch-deutsche Künstlerin Taslima Ahmed redet in einem Artist Talk über ihren Arbeitsprozess und das Malen mit ausschließlich technologischen Mitteln. Für ihre Reihe „Non-Analogue Paintings“ (nicht-analoge Gemälde) hat sie beispielsweise einen Industriedrucker so umfunktioniert, dass er durch das Drucken von Schichten malerische Texturen, Impasto und dicke Pinselstriche erzeugen kann. Ergänzt wird der Programmpunkt durch einen Vortrag von Medienkünstler Manuel Gnam zum Thema Kunst und künstliche Intelligenz.

Die Installations- und Performancekünstlerin Hyunju Oh aus Südkorea wird ihre Arbeit „Pain, unspecified“ (2019) aufführen. In dieser Solo-Performance setzt sie die Eigenschaften bestimmter Materialien gezielt ein, um eine Metapher für Schmerz zu schaffen, der sich jeder Bewertung entzieht.

Darüber hinaus erwarten das Publikum weitere Programmpunkte der Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den Sparten Kunst, Wissenschaft und Literatur. Das Museum und das Café in der Orangerie werden wie jeden Sonntag bereits ab 13.00 Uhr geöffnet sein.

Das volle Programm wird in Kürze auf der Website der Kulturstiftung veröffentlicht.

Eintritt frei
Wiepersdorf - Bettina-von-Arnim-Straße 13, 14913 Niederer Fläming

Durch Ihre Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Aufnahmen für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.

 

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