Orangerie

Orangerie

Südlich des Gartenpaterres entstand 1888/89 die Orangerie als ein eingeschossiger halbrunder Bau. Der überhöhte Umgang öffnet sich in elf arkadenartig weiten halbrunden Fenstern zur Sonnenseite. Heute wird sie als Veranstaltungsraum genutzt. 

Park

Die Gestaltung des Parks verdanken wir einem Enkel Achim und Bettina von Arnims, dem Maler Achim von Arnim-Bärwalde.
Er ließ an der Nordseite des Hauses 1877 sein geräumiges Atelier anbauen. Es ist der größte Raum des Hauses. Die hohe Decke und die Türen hat er kunstvoll ausgemalt. Später ließ er zur Parkseite des Hauses einen Balkon und die halbrunde Terrasse anbauen. Die breite Freitreppe mit massiver Balustrade und Vasen endet in einem abgesenkten Gartenparterre mit Mittelbeet. Sandsteinfiguren, Statuen aus der griechisch-römischen Sagenwelt und große Vasen, die der Maler von seinen Italienreisen mitbrachte, verleihen dem Park ein heiteres, südliches Flair.
Vor dem großen Atelierfenster stehen im Halbkreis fünf groteske Zwergenfiguren, deren Herkunft nicht überliefert ist. Am westlichen Teil des Gartenparterres geht der Park in einen Landschaftsgarten über. Wie das Haus, so steht auch der Park unter Denkmalschutz.

Kirche und Friedhof

Die kleine Schlosskirche, die sich im nördlichen Teil des vorderen Schlossparks befindet, wurde 1894/95 nach den Plänen des Malers Achim von Arnim-Bärwalde umgebaut und erhielt ihr heutiges Aussehen. Auch die Gestaltung des Familienfriedhofs an der Kirche wurde nach seinen Plänen ausgeführt.
Dort ruhen das Dichterpaar und einige Nachfahren. Heute ist die Kirche eine Gemeindekirche und kann nur während der Gottesdienste oder bei angemeldeten Führungen besichtigt werden. Der Park und die Gräber sind ganzjährig zu besuchen.